Google Ads Agentur gesucht?
Stell zuerst die richtigen Fragen.
Agentur oder
Freelancerin
Eine Google Ads Agentur baut und betreut deine Kampagnen gegen eine Einrichtungsgebühr und ein monatliches Honorar. Ob eine Agentur oder eine Freelancerin besser passt, hängt vor allem davon ab, wer wirklich an deinem Konto arbeitet, wie das Honorar berechnet wird und wie fair der Vertrag ist. Hier bekommst du Preise, Honorarmodelle, Warnsignale und die Fragen fürs Erstgespräch.
Dein Problem
Kommt dir das bekannt vor?
- „Unsere Agentur meldet sich vor allem mit der Rechnung.“
- „Jeden Monat haben wir einen anderen Ansprechpartner, der unser Geschäft nicht kennt.“
- „Der Bericht ist voller Zahlen, aber wie viele Anfragen kamen eigentlich?“
- „Wir sind zwei Jahre gebunden, obwohl es nicht läuft.“
Dann liegt es selten an Google Ads selbst, sondern an der Art der Betreuung. Diese Seite hilft dir, die richtige zu finden.
Die Aufgaben
Was eine gute Betreuung
jeden Monat leistet.
Eine Google Ads Betreuung ist mehr als ein paar Klicks im Konto. Gute Arbeit zeigt sich an diesen Aufgaben:
- Suchbegriffe prüfen und unpassende ausschließen, mindestens wöchentlich bei neuen Konten
- Anzeigen und Assets verbessern und schwache Texte austauschen
- Gebote und Budgets an den Ergebnissen ausrichten
- Conversion Tracking kontrollieren, besonders nach Änderungen an der Website
- Empfehlungen von Google prüfen, statt sie automatisch zu übernehmen
- Zielseiten bewerten und Verbesserungen vorschlagen
- Ergebnisse verständlich berichten und das nächste Ziel besprechen
Kosten
Was kostet eine Google Ads Agentur?
| Kostenpunkt | Übliche Spanne |
|---|---|
| Monatliche Pauschale | für kleine und mittlere Unternehmen oft etwa 800 € bis 3.000 € |
| Prozentual | meist 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets, oft mit Mindestbetrag |
| Stundensatz | laut Marktübersichten etwa 80 € bis 150 € |
| Einrichtung | meist einmalig, je nach Umfang |
| Werbebudget | zahlst du immer direkt an Google, zusätzlich |
Eine Rechnung, die viel erklärt: Bei einem Stundensatz von 100 € entspricht eine Pauschale von 300 € gerade drei Stunden Arbeit im Monat. Für Suchbegriffe, Anzeigen, Gebote, Tracking und Bericht reicht das kaum. Sehr günstige Angebote sind deshalb oft kein Schnäppchen, sondern ein Zeichen, dass wenig passiert.
Bei mir ist das Modell ähnlich wie bei Agenturen: eine Einrichtung nach Umfang und eine monatliche Pauschale für die Betreuung, die sich nach dem Umfang richtet. Der Unterschied liegt woanders: Die Pauschale hängt nicht von deinem Werbebudget ab, du zahlst keinen Agenturapparat mit, und du sprichst immer mit der Person, die dein Konto betreut.
Honorarmodelle
Welches Honorarmodell
ist fair?
| Modell | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| Prozent vom Werbebudget | wächst mit der Größe des Kontos | das Honorar steigt, wenn du mehr ausgibst, nicht wenn du mehr verkaufst |
| Monatliche Pauschale | planbar, unabhängig vom Budget | der Umfang muss klar vereinbart sein |
| Stundensatz | du zahlst nur, was anfällt | schwer planbar, wenig Anreiz für schnelle Arbeit |
| Erfolgsabhängig | klingt nach geteiltem Risiko | Streit über die Messung, oft hohe Grundgebühr |
Rechenbeispiel: Bei 3.000 € Werbebudget und 15 Prozent zahlst du 450 € Honorar. Erhöhst du das Budget auf 10.000 €, sind es 1.500 €, obwohl die Arbeit am Konto kaum mehr wird. Eine Pauschale mit klar beschriebenem Umfang ist für die meisten Unternehmen das fairere Modell.
Warnsignale
Sieben Warnsignale
bei Google Ads Anbietern.
- Das Konto läuft auf die Agentur, nicht auf dein Unternehmen.
- Du bekommst keinen eigenen Zugriff auf dein Konto.
- Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten von Anfang an.
- Garantien wie „Platz 1 bei Google“ oder feste Anfragezahlen.
- Berichte zeigen nur Klicks und Impressionen, keine Anfragen.
- Die Einrichtung startet ohne Fragen zu deinem Geschäft.
- Eine Pauschale, die für echte Arbeit nicht reichen kann.
Fürs Erstgespräch
Diese Fragen
solltest du jedem Anbieter stellen.
- Wer arbeitet konkret an meinem Konto, und wie viele Konten betreut diese Person?
- Was passiert in den ersten 30 Tagen?
- An welcher Zahl messen wir den Erfolg?
- Wie oft stimmen wir uns ab, und wie schnell reagierst du?
- Gehört das Konto mir, und was passiert bei Kündigung mit den Daten?
- Welche Erfahrung hast du mit Unternehmen wie meinem?
- Was kostet es insgesamt, mit Einrichtung, Pauschale und Werbebudget?
Der Vergleich
Agentur oder Freelancerin?
| Agentur | Freelancerin | |
|---|---|---|
| Ansprechpartner | oft ein Kundenberater, die Umsetzung macht jemand anderes | immer dieselbe Person, die selbst umsetzt |
| Kosten | Einrichtung und Pauschale, dazu zahlst du Büro, Vertrieb und Verwaltung mit | Einrichtung und Pauschale, ohne Agenturapparat |
| Kapazität | großes Team für viele Kanäle gleichzeitig | begrenzt, dafür direkt und schnell |
| Vertretung | bei Urlaub oder Krankheit übernimmt jemand im Team | muss vorab geregelt sein |
| Passt gut, wenn | du viele Kanäle, Länder und Gestaltung aus einer Hand brauchst | du Google Ads mit klarem Ziel und direkter Abstimmung willst |
Ehrlich gesagt: Brauchst du gleichzeitig Kampagnen in vielen Ländern, ein Gestaltungsteam und täglich neue Werbemittel, ist eine größere Agentur oft die bessere Wahl. Für die meisten Unternehmen, vom Selbstständigen bis zum Konzern mit klarem Fokus, ist eine erfahrene Freelancerin schneller und günstiger.
Wechseln
So wechselst du
ohne Verluste.
1
Zugriff sichern
Stell sicher, dass du Administrator in deinem Konto bist.
2
Laufzeit prüfen
Kündigungsfrist im Vertrag nachsehen und rechtzeitig kündigen.
3
Konto übernehmen
Bestehendes Konto weiterführen statt neu anfangen. Die Daten sind wertvoll.
4
Tracking übergeben
Zugänge zu Tag Manager und Analytics klären, damit nichts verloren geht.
Mehr zu Zugängen und Verknüpfungen steht unter Google Ads Verwaltungskonto.
Die ersten 30 Tage
Was in den ersten 30 Tagen
passieren sollte.
- Ein Gespräch über dein Geschäft: Angebot, Kunden, Wert eines Auftrags, Region
- Eine Prüfung des Kontos oder des Marktes, bevor etwas geändert wird
- Die Messung von Anfragen, Anrufen oder Käufen läuft und ist getestet
- Eine Struktur, die zu deinen Zielen passt, nicht zu einer Vorlage
- Erste Ausschlüsse nach Prüfung der Suchbegriffe
- Ein klares Ziel für die nächsten Wochen, etwa Kosten pro Anfrage
Passiert in den ersten Wochen nichts davon, oder bekommst du nur eine Rechnung und einen automatischen Bericht, ist das ein Grund zum Nachfragen.
Was Kunden sagen
„Für uns war es wichtig, einen Google AdWords Dienstleister zu finden, der Erfahrung mit komplexen Aufgabenstellungen hat. Die Zusammenarbeit war von Anfang an ergebnisorientiert.“
Christian Dorn · Leiter Marketing, PSD Bank Köln
Häufige Fragen
Häufige Fragen: Google Ads Agentur oder Freelancer?
Was kostet eine Google Ads Agentur im Monat?
Für kleine und mittlere Unternehmen oft etwa 800 € bis 3.000 € im Monat als Pauschale oder 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets, meist plus Einrichtung. Das Werbebudget zahlst du zusätzlich direkt an Google.
Was kostet die Betreuung bei dir?
Eine Einrichtung nach Umfang und eine monatliche Pauschale nach Umfang, unabhängig von der Höhe deines Werbebudgets. Das Erstgespräch ist kostenlos.
Bist du eine Agentur?
Nein. Ich bin Google Ads Freelancerin und arbeite seit 2008 selbstständig. Du sprichst immer direkt mit mir, und ich setze selbst um.
Gehört mir mein Google Ads Konto?
Das sollte es immer. Bei mir bleibt das Konto deins, mit vollem Zugriff. Achte bei jedem Anbieter darauf, dass du Inhaber des Kontos bist.
Kann ich von meiner Agentur zu dir wechseln?
Ja. Ich übernehme dein bestehendes Konto, prüfe es und führe es weiter. Die Daten und Erfahrungen aus dem Konto bleiben erhalten.
Was ist ein Google Partner?
Ein Abzeichen, das Google an Agenturen vergibt, die bestimmte Ausgaben, Zertifizierungen und Kennzahlen erreichen. Es sagt etwas über die Agentur aus, aber nichts über deine Ergebnisse. Ich bin von Google als Advertising Professional zertifiziert.
Wie lange dauert es, bis eine neue Betreuung wirkt?
Erste Verbesserungen siehst du oft nach wenigen Wochen. Belastbare Zahlen hast du meist nach zwei bis drei Monaten, weil die automatischen Gebote Zeit zum Lernen brauchen.