Google Ads Kampagnenstruktur

Google Ads Kampagnenstruktur

Die Google Ads-Kampagnenstruktur

Die Google Ads-Kampagnenstruktur ist das Herzstück einer jeden Google Ads-Kampagne. Eine Kampagne sollte immer sehr gut strukturiert aufgebaut sein. Um das zu unterstützen, gibt es im Google Ads-Konto eine Kontostruktur, auf deren verschiedenen Ebenen verschiedene Einstellungen getätigt werden können.

Das Google Ads-Konto besteht aus folgenden Ebenen:

 Konto

 Kampagnen

 Anzeigengruppen

Im Konto werden die Kampagnen abgelegt. Unter den Kampagnen werden die Anzeigengruppen thematisch gegliedert einsortiert. Die Anzeigengruppen enthalten die Keywords, also Suchbegriffe, und die dazu passenden Anzeigen.

Es ist ganz wichtig das Suchbegriff, Werbemittel und die Zielseite hervoragend zusammenpassen.

Beispiel: Jemand sucht nach dem Suchbegriff „roter Turnschuh“, dann muss in dem Werbemittel das ein Text oder auch ein Bild sein kann auch der „rote Turnschuh“ zu finden sein und natürlich auch auf der verlinkten Seiten.

Am wichtigsten ist, dass die Suchbegriffe zu den Anzeigentexten und der jeweiligen Zielseite, auf die verlinkt ist, passen. Die Eingruppierung muss deshalb absolut akribisch vorgenommen werden. Ansonsten ergeben sich enorme Streuverluste, die dazu führen, dass Google Ads-Budget unnötig verschwendet wird. Mängel in der Kampagnenstrukturen gehören zu den häufigsten und teuersten Fehlern.

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Warum kann eine fehlerhafte Kampagnenstruktur Budget kosten?

Wenn eine Kampagne fehlerhaft aufgebaut ist und schlimmstenfalls die Keywords, also die Suchbegriffe in die falschen Anzeigengruppen einsortiert sind, dann wird das teuer. Man muss dazu wissen, das es bei Google Ads den Qualitätsfaktor gibt.

Der Qualitätsfaktor bewertet unter anderem die Relevanz. Um das zu verstehen ist es hilfreich sich in die Sicht von Google zu begeben. Google möchte, das Suchergebnisse qualitativ hochwertig ist. Das ist die Basis des Geschäftserfolgs von Google. Niemand würde diese Seite verwenden, wenn er dort bei Suchen schlechte Ergebnisse bekommen würde.

Entsprechend legt Google einen sehr hohen Wert darauf, dass die Suchergebnisse hervorragend sind. Bei einer Suchanfrage nach einem Suchbegriff muss die Anzeige zu der Suchintention passen und natürlich auch die mit der Anzeige verlinkte Unterseite muss passend sein.

Wenn also Keywords falsch eingruppiert sind und die Anzeigentexte nicht gut passen und die verlinkte Webseite, dann findet das nicht nur der Suchende unbefriedigend, auch Google mag das nicht. Der Qualitätsfaktor wird dann schlecht und ein schlechter Qualitätsfaktor bedeutet auch einen höheren CPC. Ein CPC ist ein Cost per Click, also der Klickpreis.

Zum Thema Qualitätsfaktor habe ich einen Beitrag erstellt und auf dieser Seite findet man auch ein ausführliches Video dazu, wie man den Qualitätsfaktor optimieren kann.

Schlimmstenfalls wird dann ein Keyword auch wenn es in die Google Ads Kampagne eingebucht ist, gar nicht ausgespielt.

Entsprechend wichtig ist eine gute Struktur.

Liefere ein qualitativ hochwertiges Suchergebnis

Wenn jemand nach einer Kirschpraline sucht, dann möchte er eine Kirschpraline finden. Keine Nusspralinen und auch keine Nugatpralinen. Das mag lustig klingen, aber man glaubt nicht in wie vielen Konten die Suchbegriffe nicht ordentlich strukturiert sind und nicht in die passenden Anzeigengruppen liegen.

Google-Ads-Suchergebnis

Google Ads Kampagnenstruktur und die Strategie

Zudem gibt es einen weiteren wichtigen Punkt der strategisch wichtig ist. Man kann Budget nur auf Kampagnenebene vergeben. Das bedeutet, wenn ich beispielsweise eine bestimmte Dienstleistung mit einem bestimmten Budget bewerben möchte, dann muss ich diese als Kampagne anlegen da ich nur hier ein Budget festlegen kann. Wenn ich die Dienstleistung als Anzeigengruppe anlege, dann habe ich keine Möglichkeit, dies dann mit einem gesonderten Budget zu tun. Zudem ermöglicht das auch eine bessere Aussteuerung.

Standorte

Es macht Sinn für Regionen eine eigene Kampagne anzulegen. Wenn man beispielsweise eine deutschsprachige Kampagne in Deutschland, Österreich und in der Schweiz plant, dann sollte diese auch in getrennten Kampagnen angelegt werden. Man muss nicht für jede Stadt eine extra Kampagne anlegen. Hier sollte man überlegen in welchen Städten, Regionen und Ländern man überhaupt werben möchte und dann sinnvoll überlegen ob und wenn ja, eine Trennung sinnvoll ist. In der Regel ist es das.

Die Trennung von Google Suchkampagnen und Google Displaynetzwerk Kampagnen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das man immer Google Suchkampagnen und Google Displaynetzwerk Kampagnen trennen sollte. Eine Google Suchkampagne wird anders aufgesetzt und funktioniert auch anders als eine Google Displaynetzwerk Kampagne. Was genau eine Google Displaynetzwerk Kampagne ist – dazu gibt es natürlich auch ein Video. Eine Suchkampagne bedeutet das jemand auf der Google Hauptsuchseite nach einem Suchbegriff oder mit einer Wort Kombination sucht und dann werden passend zu der Suchkampagne Anzeigen geschaltet. Eine Kampagne im Google Displaynetzwerk wird anders gestaltet. Das Google Displaynetzwerk besteht aus Millionen von Internetseiten und diese Webseiten stellen Werbeplätze zur Verfügung. Auf diesen Werbeplätzen kann man nach unterschiedlichen Ausrichtungsmethoden Werbung schalten. Der potentielle Kunde ist bekommt die Werbeeinblendungen wenn er nicht konkret nach etwas sucht. Offline kann man sich das ähnlich vorstellen, als wenn man durch einen Supermarkt geht und man geht an einem Werbeaufsteller vorbei. Wenn die Ware ansprechend drapiert ist, dann wird zugegriffen auch ohne das man die feste Kaufabsicht hatte. Online sind die Möglichkeiten wie man sein Angebot ansprechend präsentiert natürlich weitaus größer als wie man einen Werbeaufsteller in einem Supermarkt aufstellen kann.

Was man aber hierbei verstehen sollte – eine Suchkampagne und eine Google Displaynetzwerk Kampagne sollte immer getrennt aufgesetzt sein in unterschiedlichen Kampagnen. Damit kann man beide extra aussteuern und auch optimieren. Das ist wichtig und spart auch enorm Budget.

Google bietet standardisiert bei der Kampagnenerstellung an, Suchkampagnen in Kombination mit Google Displaynetzwerk Kampagnen aufzusetzen. Davon rate ich ab. Das ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Trennung von Kampagnentypen

Ich denke es ist fast schon obsolet hier zu erwähnen das jeder Kampagnentyp eine eigene Kampagne benötigt. Eine DSA Kampagne, Dynamische Suchkampagne und eine Remarketing Kampagne wird natürlich getrennt aufgesetzt und alle weiteren Kampagnentypen natürlich auch.

Die Kampagnenstruktur ist wichtig für die Transparenz

Eine gute Kampagnenstruktur ist auch wichtig, wenn mehrere Account Manager eine Google Ads-Kampagne betreuen, damit jedem im Falle von Optimierungsbedarf an der Kampagne sofort auf den ersten Blick klar ist, wo beispielsweise neue, passende Keywords hinzugefügt werden sollten. Das gleiche ist natürlich aber auch sinnvoll, wenn die Kampagne von einem Mitarbeiter alleine betreut, gesteuert und optimiert wird.

Fazit

Als Fazit solltest du dir merken: Je granularer die Kampagnenstruktur um so besser. Natürlich gibt es hier eine Obergrenze. Das ganze muss ja noch händelbar sein. Auch macht es wenig Sinn unzählige Kampagnen anzulegen, wenn man nicht ausreichend Budget hat. Eine Kampagne mit wenig Budget ist ansonsten mit wenigen Klicks am Tag schon durch. Das bedeutet diese wird dann einfach nicht mehr ausgespielt. Natürlich könnte man dann auch mit kampagnenübergreifenden Budgets arbeiten, aber das ist auch nur begrenzt sinnvoll.

Google Ads Kampagnen optimieren

Wenn du Hilfe oder Unterstützung für Google Ads suchst, dann kannst du dich gerne bei mir melden. Ich bin von Google geprüft und zertifiziert und mache das bereits seit 15 Jahren.

Mein komplettes Angebot findest du hier.

Kontakt

Alexandra Sackmann

Berrenrather Str. 511j

50354 Hürth

E-Mail: hallo@alexandrasackmann.de

Telefon: 0176 / 61506978

Kontaktformular

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