Google Ads sofort optimieren - 10 Experten Google Ads Tipps
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Google Ads sofort optimieren – 10 Experten Google Ads Tipps

Wenn du richtig viel Budget sparen möchtest, dann bist du hier genau richtig. Hier bekommst du Du bekommst 10 Google Ads Experten Tipps und Tricks die man sofort umsetzen kann.

Was ist Google Ads 

Ein Nutzer tätigt bei der Suchmaschine Google eine Suchanfrage. Es erscheinen Anzeigen, die zu der Suchanfrage passen. Er klickt eine der Anzeigen und gelangt auf die Internetseite, mit der die Anzeige verlinkt ist. Das Programm, mit dem man diese Kampagnen anlegen kann, nennt man Google Ads. Der Werbetreibende, der die Anzeigen darüber schaltet, bezahlt nur wenn ein potenzieller Kunde seine Anzeige klickt.

Der große Vorteil gegenüber vielen anderen Marketingmaßnahmen ist, dass die Anzeigen genau dann erscheinen, wenn ein potenzieller Kunde sich auch tatsächlich für ein Angebot interessiert. Somit ist der Streuverlust gering.

Im Marketingjargon wird hierbei von SEA (Search Engine Advertising) oder SEM (Search Engine Marketing) gesprochen, zu Deutsch Suchmaschinenmarketing.

Es gibt wichtige Faktoren, die den Erfolg einer Google Ads Kampagne maßgeblich beeinflussen und die man kennen sollte wenn man eine Google Ads Kampagne optimieren möchte.

Du kannst dir das Video ansehen statt den ganzen Text zu lesen. Auf meinem YouTube Kanal findest du auch jede menge weiterer Tipps und Informationen.

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Welche Faktoren beeinflussen den Google Ads Kampagnen Erfolg

Google Ads Kampagnenstruktur

Die Google Ads Kampagnenstruktur ist das Herzstück einer jeden guten Google Ads Kampagne. Eine Kampagne sollte immer sehr gut strukturiert aufgebaut sein. Das ist mit einer der größten Stellschrauben wenn man seine Google Ads Kampagne optimieren möchte. Es gibt in dem Google Ads Konto eine Kontostruktur und auf den verschiedenen Ebenen können verschiedene Einstellungen getätigt werden. Das sind die Kontoebenen:

  • Account
  • Kampagnen
  • Anzeigengruppen
  • Keywords

In dem Konto liegen die Kampagnen. Unter den Kampagnen werden die Anzeigengruppen thematisch gegliedert eingruppiert. Die Anzeigengruppen enthalten die Keywords / Suchbegriffe und die passenden Anzeigentexte.

Im folgendem ist ein Beispiel für eine Google Ads Kampagnenstruktur dargestellt. Es gibt auch andere Kampagnenstrukturen, was abhängig von dem jeweiligen Zielen der Kampagnen ist. Am wichtigsten ist das die Suchbegriffe zu den Anzeigentexten und der jeweiligen Zielseite auf, die verlinkt ist, passen. Hier muss die Eingruppierung absolut passend sein. Ansonsten hat man enorme Streuverluste und verbrennt an dieser Stelle absolut nötig Google Ads Budget.

kontostruktur-google-ads

Eine gute Kampagnenstruktur ist auch wichtig, wenn mehrere Menschen eine Google Ads Kampagne betreuen, damit jedem sofort auf einen Blick klar ist, wenn die Kampagnen optimiert werden, wo zB neue Keywords passend hinzugefügt werden können. Das gleiche macht auch Sinn, wenn man die Kampagne alleine steuert und optimiert. Wenn du richtig viel Budget sparen möchtest, dann bist du hier genau richtig. Hier bekommst du 10 Google Ads Experten Tipps und Tricks die man sofort umsetzen kann.

Trennung Google-Suchkampagnen (inklusive Google-Partnernetzwerk) und Kampagnen im Google Displaynetzwerk

Grundsätzlich sollten Google-Suchkampagnen (inklusive Google-Partnernetzwerk ) und Kampagnen im Google Displaynetzwerk immer voneinander getrennt sein. In einer   Google Ads Kampagne sollte das im Rahmen einer Optimierung immer berücksichtig werden.

Google-Suchkampagnen sind die Kampagnen, die auf der Google-Hauptsuchseite (google.com) ausgespielt werden. Die Google-Suche wird zudem im Google-Partnernetzwerk eingebunden. Auf diese Weise kann die Google-Suche mit den entsprechenden Ergebnissen auf anderen Seiten als der originären Google-Hauptsuchseite angeboten werden.

Bei Google ist die Standardeinstellung, dass Kampagnen sowohl auf der Google-Hauptsuchseite (google.de, google.com, google.at etc.) als auch im Google Displaynetzwerk ausgespielt werden. Mache nicht alles, was Google vorschlägt. Achte bei der Kampagnenerstellung darauf, dass das Google Displaynetzwerk nicht automatisch mit in die Kampagne integriert wird. Google setzt voreingestellt einen Haken, der deaktiviert werden sollte. Das Trennen von Google-Suchkampagnen und Kampagnen im Google Displaynetzwerk ist sehr wichtig, da beide Kampagnentypen separat ausgesteuert und bewertet werden wollen.

Das Google Displaynetzwerk (GDN) ist ein riesiges Werbenetzwerk, in dem Google-Kunden ihre Anzeigen schalten können. Webseitenbetreiber, die ihre Internetseiten monetarisieren möchten, melden ihre Webseite bei Google an, um anderen Werbetreibenden Werbeplätze zur Verfügung zu stellen, auf denen dann wiederum Google Ads-Kampagnen geschaltet werden können. Die Webseitenbetreiber erhalten dafür einen Teil der Klickpreise. Die Aussteuerung von GDN-Kampagnen läuft nach diversen Einstellungsmöglichkeiten, die sich von einer Google-Suchkampagne signifikant unterscheiden.

Damit GDN-Kampagnen optimal eingestellt und optimiert werden können, sollten diese Kampagnen eigenständig, also unabhängig von Google-Suchkampagnen sein. Das ist auch deshalb enorm wichtig, da viele Einstellungen und Aussteuerungsmöglichkeiten nur auf bestimmten Ebenen der Kampagnenstruktur „Google Ads-Kampagnenstruktur“ möglich sind. Tagesbudgets lassen sich beispielsweise nur auf Kampagnenebene festlegen. Gerade bei der Budgetverteilung ist es sehr wichtig, dass Sie extrem differenziert vorgehen können.

Die Google Suchkampagnen sind die Kampagnen, die auf der Google Hauptsuchseite ausgespielt werden. Die Google Suche wird zudem im Google Partnernetzwerk eingebunden. Das bedeutet es gibt Seiten, in denen die Google Suche mit eingebunden sind. Damit die Kampagnen optimal eingestellt und optimiert werden können, sollten diese Kampagnen eigenständig sein. Damit du das genau verstehst, folgt eine Erläuterung über Suchanzeigen gefolgt von dem Google Display Netzwerk.

Google Ads Suchanzeigen

Menschen nutzen Suchmaschinen in der Regel mit einer bestimmten Absicht, nämlich um nach Antworten zu suchen, Lösungen für ihre Probleme zu erhalten oder bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu finden. Dies macht Google zu einem leistungsstarken Marketingkanal für eine Vielzahl von Unternehmen.

Du kannst Werbeanzeigen so schalten, dass diese für Ihre Produkte und Dienstleistungen direkt in den Suchergebnissen zu einer bestimmten Suchanfrage passend erscheinen. Auf Basis der individuellen Suchanfrage des Internetnutzers lassen sich nun gezielt passende Suchanzeigen für deine Produkte und Dienstleistungen schalten. Darüber hinaus lässt sich die Zielgruppenansprache sogar auf Nutzer in einem bestimmten geografischen Gebiet oder nach demografischen Daten einschränken sowie nach Uhrzeit aussteuern.

Du kannst damit also sehr gezielt regeln, wem du wann welche Werbung einblenden.

Sucht jemand beispielsweise nach „Pauschalreisen“ erscheint genau in dem Moment die Anzeige eines Reiseanbieters, in dem der potentielle Kunde ein Interesse an einer Pauschalreise hat. Screenshot zu einer Suchanfrage zu „pauschalreisen“.

Suchanzeige Google Ads

Die Möglichkeit, gezielt zur Suchanfrage passende Werbeanzeigen zu schalten, ist bei keiner anderen Marketingkanäle in dieser Form gegeben – nicht bei Print-, Email-, TV- oder Radio-Kampagnen. Auch bei Facebook, LinkedIn, Twitter und Instagram lassen sich keine Anzeigen schalten, die nach der Eingabe bestimmter Suchbegriffe erscheinen. Im Gegensatz zu Google Suchanzeigen weisst du bei allen anderen Marketingmaßnahmen nicht, ob ein potentieller Kunde auch wirklich genau im Moment deiner Werbeeinblendung ein tatsächliches Interesse an deiner Ware oder Dienstleistung hat.

Das Google Display Netzwerk

Du kannst deine Produkte oder Dienstleistungen bei potenziellen Kunden auch über das Google Displaynetzwerk (GDN) bewerben. Mit Displaynetzwerk-Werbung hast du die Möglichkeit, über Text-, Bild- und Videoanzeigen auch Personen außerhalb der Google-Suchmaschinenergebnisse zu erreichen. Diese Text-, Bild- und Videoanzeigen werden dem Internetnutzer angezeigt, wenn er surft, Apps verwendet oder Videos ansieht. Es gibt dafür verschiedene Aussteuerungsmöglichkeiten, die im Kapitel „Die Google Ads-Kampagnentypen“ erläutert werden.

Über das Google Displaynetzwerk lassen sich 90 % aller Internetnutzer weltweit erreichen. Mit Hilfe von Displayanzeigen dringst du zu Nutzern im gesamten Google Displaynetzwerk, das bereits zwei Millionen Websites und Apps umfasst, durch. Wenn du beispielsweise eine Webseite über Kochrezepte besuchen, werden dir wahrscheinlich mehr oder weniger gut zu Kochrezepten passende Google Displayanzeigen angezeigt. Diese Anzeigen werden nicht nur am Rand oder oben, sondern auch innerhalb der Artikel selbst eingeblendet. Google bietet verschiedenste, unterschiedlich bepreiste Werbeplätze an.

Google-Display-Netzwerk-Beispiel

Keyword, Anzeige, Landingpage muss zusammenpassen

Das ist am einfachsten zu verstehen, wenn man die Perspektive von Google einnimmt. Google möchte Anzeigen schalten, die für die Menschen, die die Google-Suche verwenden, nützlich und relevant sind. Nur dann kehren die Nutzer immer wieder zu dieser Suchmaschine zurück und benutzen dieselbe Suchmaschine wieder; denn sie können mit ziemlicher Sicherheit annehmen, dass sie mit Google das finden, wonach sie suchen. Google hat also ein enormes Interesse an einem qualitativ hochwertigen Suchergebnis. Das ist der Hauptgrund, warum Google so gigantisch erfolgreich ist.

Man kann es nicht oft genug Wiederholen: Bei einer Google Ads Kampagne die gut optimiert ist – passt Keyword, Anzeigentext und Landinpage ideal zusammen.

Google vergibt den Anzeigen-Rang, also die Position in der Suchergebnisliste, auf der Grundlage verschiedener Faktoren. Diese Faktoren sind z. B. die Relevanz des Anzeigentextes für die Suchbegriffe, unter denen der Werbetreibende gefunden werden möchte, und die Relevanz der Webseite, auf die man die Besucher mit Ihrer Anzeige schicken. Was in diesem Zusammenhang unter Relevanz zu verstehen ist, lässt sich am besten an Hand eines Beispiels erläutern.

Wenn jemand beispielsweise nach roten Schuhen sucht, ist ein Anzeigentext relevant, der rote Schuhe inhaltlich aufgreift. Zudem muss die Webseite, auf die verlinkt wird, auch passend zu der Sucheingabe sein, was in unserem Beispiel bedeutet, dass auf der Seite rote Schuhe thematisiert werden sollten – keine blauen Sandalen oder türkis-farbigen crocs. Das mag banal klingen – aber in der Praxis sehe ich immer wieder, dass Anzeigen nicht passend verlinkt sind. Kein potentieller Kunde möchte auf die Startseite eines Shops gelangen und sich dann mühsam durch das Angebot klicken. Er möchte möglichst schnell das finden, wonach er gesucht hat.

Behalte das das bitte immer im Hinterkopf: Suchbegriff, Anzeigentext und Webseite müssen optimal zusammenpassen.

Google-Display-Netzwerk-Beispiel

Das fließt mit ein in den Qualitätsfaktor, womit wir bei dem nächsten wichtigen Punkt sind.

Google Ads Qualitätsfaktor

Um genau das zu bewerten und im Konto die Relevanz zu bemessen, hat Google den Qualitätsfaktor ins Leben gerufen. Der Qualitätsfaktor wird von 1 bis 10 klassifiziert. 10 ist der beste Qualitätsfaktor, den man erreichen kann. Je besser der Qualitätsfaktor ist, desto günstiger sind die Klickpreise für einen Suchbegriff, den Sie für Ihre Anzeigenschaltung ausgewählt haben. Entsprechend ist es wichtig wenn man eine Google Ads Kampagne optimieren möchte, auch sehr genau auf den Qualitätsfaktor zu achten und diesen zu optimieren.

Für viele Menschen ist Google Ads ein Mysterium und auch die exakte Bestimmung des Qualitätsfaktors, der darüber entscheidet, ob eine Werbeanzeige von Google prominent, also weit oben, gelistet wird oder nicht, gehört zu den von Google sehr gut gehüteten Geschäftsgeheimnissen. Wie so oft in der Google-Welt lässt Google sich leider auch beim Qualitätsfaktor nicht offen in die Karten gucken. Er bleibt leider intransparent. Googles Beschreibungen und Aussagen dazu sind teilweise schwammig und nicht ganz eindeutig. Das macht die Optimierung des Qualitätsfaktors umso schwieriger. Nichtsdestotrotz macht Google auch zum Qualitätsfaktor offizielle Aussagen, die es deshalb umso wichtiger zu berücksichtigen gilt.

Um den Qualitätsfaktor und seine Bedeutung zu erfassen, führe dir bitte folgendes immer wieder vor Augen. Versetze dich  in Googles Lage. Wie weiter oben bereits dargelegt, möchte Google seinen Suchenden unbedingt ein qualitativ hochwertiges Suchergebnis bieten. Für Google hängt die Qualität maßgeblich davon ab, wie Google die Erfahrung des Suchenden einschätzt. Google befragt die Suchenden nicht nach ihren Erfahrungen, sondern muss sich stattdessen an mehr oder weniger einfach und maschinell zu erhebende Leistungsmerkmale halten. Deshalb hat Google den Qualitätsfaktor eingeführt.

Wer lieber an dieser Stelle ein Video dazu sehen möchte, der kann das hiermit gerne tun. Auch hier kann man tief eintauchen und kann sich ausführlich mit der Optimierung des Qualitätsfaktors beschäftigen.

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Eines der Leistungsmerkmale, die in die Google Qualitätsbewertung einfließen, ist die Klickrate der Anzeige (CTR). Dahinter steckt die zugrundliegende Annahme, dass eine Anzeige relevant und interessant ist, wenn viele Suchende diese Anzeige anklicken. Eine gute Klickrate erhöht die Qualitätsbewertung. Die von Google erwartete Klickrate ist ein wichtiges Kriterium.

Die Anzeigenrelevanz ist ebenfalls bedeutend für eine gute Qualitätsbewertung. Damit erfasst Google, wie gut Anzeige und Keyword zusammenpassen. Das Keyword sollte im Idealfall in der Headline, also der Überschrift der Anzeige, und auch im Fließtext, sprich in der Beschreibung Ihrer Anzeige, vorkommen. Die roten Schuhe werden Sie nunmehr gedanklich begleiten. Sucht jemand nach roten Schuhen, muss „rote Schuhe“ im Anzeigentext und auch auf der Webseite stehen. Genau damit kann man den Qualitätsfaktor positiv beeinflussen.

Außerdem sollte die sogenannte Nutzererfahrung mit der Landingpage, also der Zielseite, mit der deine Anzeige verknüpft ist, möglichst gut sein. Eine Nutzererfahrung ist dann gut, wenn der Suchende das findet, wonach er bei Google gesucht hat. Wenn Google und damit auch der Suchende auf der Landingpage keine relevanten Inhalte finden, die zu der Suchanfrage passen, ist das kontraproduktiv. Eine entsprechend große Bedeutung hat die Landingpage für den Qualitätsfaktor. In einer guten Kampagnen-Strategie ist die Auf- und Überarbeitung von Landingpages deshalb ein fester Bestandteil.

Wie wir gesehen haben, müssen Keyword, Anzeigentext und Landingpage optimal zusammenpassen. Das gilt natürlich nicht nur im Hinblick auf den Qualitätsfaktor, sondern auch aus Sicht Ihrer Kunden.

Die Ladezeit einer Webseite ist zudem immens wichtig. Internet-Nutzer brechen den Ladevorgang ab, wenn eine Internetseite nach ihrem Empfinden nicht schnell genug angezeigt wird. Es leben ja durchaus viele Menschen auch außerhalb von Großstädten, wo die Netze (noch) nicht so gut ausgebaut sind. Immer mehr Menschen empfinden es als äußerst enervierend, wenn sie warten müssen. Deshalb wartet auch Google nicht gerne. Bei mobilen Seitenaufrufen ist das noch wichtiger. Die Zugriffe von mobilen Endgeräten machen mittlerweile mehr als die Hälfte des Suchverkehrs aus. Aus diesem Grund ist es auch enorm wichtig, dass deine Internetseite komplett responsiv ist. Unter einem responsiven Webdesign versteht man die Gestaltung von Seiten, die sich auf allen Geräten und mit allen Browsern möglichst gleich gut darstellen lassen.

Eine gute Web Usability, also die Benutzerfreundlichkeit einer Internetseite, ist ein Kriterium, das mit in den Qualitätsfaktor einfließt. Du solltest dir die Frage stellen, ob der potentielle Kunde sich problemlos auf deiner Seite zurechtfindet. Es gibt Spezialisten, die sich ausschließlich mit Web Usability beschäftigen. Darüber hinaus gibt es teure Spezialdienstleister, die eine Eye-Tracking-Studie für Webseiten durchführen. Während der Internetnutzer durch Webseiten navigiert, werden seine Augenbewegungen aufgezeichnet.

Aber es geht auch günstiger: Falls meine Kunden sich nicht sicher sind, ob ihre Internetseite ausreichend benutzerfreundlich ist, gebe ich ihnen gerne den Tipp, Mitarbeitern, Freunden oder Angehörigen eine Suchaufgabe zu stellen. Dies könnte beispielsweise die Suche nach einem speziellen Produkt in ihrem Online-Shop inklusive Bestellprozess oder die Suche nach bestimmten Informationen auf ihrer Internetseite sein. Währenddessen setzt man sich einfach bequem daneben und beobachtet die Versuchsperson. Du wirst staunen, wie viel man auf diese Weise erfahren kann. Leider sind wir sehr oft betriebsblind, was die eigenen Internetseiten angeht. Beobachte und verbesser die Stellen, an denen den Probanden dein Angebot nicht klar ist oder an denen sie sich nicht zurechtfinden.

Google Analytics lässt sich ebenfalls dazu verwenden. Es lassen sich damit beispielsweise die Verweildauer, die Scrolltiefe oder auch, welches Element wie oft geklickt wurde, tracken. Darüber hinaus kannst du die Ereignisse selbst definieren, die du auswerten möchtest.

Google-Ads-Qualitaetsfaktor

Es kann ebenfalls hilfreich sein, sich vorzustellen, man sei blind . Es gibt Programme, die Blinden Internetseiten vorlesen und diese Seiten auch beschreiben. Zu diesem Zweck lesen diese Programme bestimmte Informationen aus dem Quelltext aus. Der Quelltext ist das für Menschen lesbare Computerprogramm. Der Quelltext einer Internetseite wird nach Drücken der rechten Maustaste und Auswahl des Menüpunkts „Seitenquelltext ansehen“ (je nach verwendetem Browser kann der Menüpunkt unterschiedlich benannt sein) angezeigt. Diesen Quelltext übersetzt der Computer in die für ihn selbst verständliche Maschinensprache. Sowohl die Programme, die Blinden Internetseiten vorlesen und beschreiben, als auch Google nutzen zum Teil die gleichen Informationen im Quelltext.

Zudem kann Google beispielsweise mit Text, der auf Bildern eingebunden ist und damit als Bild und nicht mehr als Text vorliegt, nichts anfangen. Dieser Text ist für eine Maschine nicht als solcher erkennbar und damit auch nicht auslesbar. So schließt sich der Kreis: Gibt es keine für eine Maschine lesbaren Inhalte auf deiner Seite, kann weder ein blinder Mensch etwas bestellen oder Informationen finden noch wird Google etwas Brauchbares auslesen. Stelle dir Google ruhig mit Blindenstock vor. Gebe Google Informationen, mit denen Google etwas anfangen kann und womit Resonanz, also z. B. eine möglichst lange Verweildauer oder eine Handlung, hervorgerufen wird.

Nur wenn Google etwas Vernünftiges auslesen kann, ist deine Seite auch für Google Ads tauglich. Und so wird aus dem scheinbaren Nischenthema „Barrierefreiheit im Internet“ ein auch aus Sicht von Google Ads sehr relevantes Thema.

Berücksichtige die oben ausgeführten Leistungsmerkmale, also die erwartete Klickrate, die Anzeigenrelevanz, den Zusammenhang zwischen Keyword, Anzeigentext und Landingpage, die Nutzererfahrung mit der Landingpage sowie die Ladezeit deiner Webseite, wirst du einen guten Qualitätsfaktor erhalten und deshalb in den Google-Suchergebnissen entsprechend weit oben angezeigt. Darüber hinaus sparst du viel Geld. Ist der von Google für Ihre Keywords ermittelte Qualitätsfaktor hingegen gering und damit schlecht, spielt Google Ihre Anzeige zu diesem Keyword schlimmstenfalls gar nicht aus, du kommst nicht in die Auktion, landest auf einer schlechten Position oder bezahlst pro Klick einen zu hohen Preis. Im Ergebnis schmälert ein schlechter Qualitätsfaktor also deinen Gewinn, was es natürlich zu verhindern gilt.

Passgenaue Keywords

Eine weitere wichtige Stellschraube bei einer Google Ads Kampagnen Optimierung sind natürlich die Keywords. Hier ist es wichtig wirklich gute Keywords zu finden. Was macht ein gutes Keyword aus? Es ist möglich passgenau. Passgenau meint in diesem Zusammenhang, das es das Produkt oder die Dienstleistung möglichst gut beschreibt. Wenn du beispielsweise ein Urlaubsreiseanbieter bist und du hast die Frankreichreise in die Provence im Angebot dann ist ein gutes Keywords „Frankreichreise Provence“ sehr viel geeigneter als „Urlaub“. Wobei auch hier im Google Universum alles möglich ist und leider auch berücksichtigt werden sollte. Hier muss man sich vor Augen führen, dass viele Menschen in mehrstufigen Prozessen suchen. Sprich eine Recherche nach einem bevorzugten Urlaubsziel kann in der Realität natürlich durchaus mit einer Suche nach „Urlaub“ beginnen und man nähert sich dann Schritt für Schritt als Suchender immer mehr an das an, was man dann am Ende als das ideale Reiseziel definiert.

passgenaue-keywords

Jetzt wäre es ein leichtes zu sagen, als Werbetreibender möchte ich natürlich nur den hochqualifizierten und passgenauen Traffic über „Frankreichreise Provence“ abgreifen – aber ehrlich gesagt ist es so, das es gut passieren kann, das du im Auswahlprozess vielleicht gar nicht mehr beim Suchenden auf dem Schirm bist, wenn du nicht bereits in der gesamten – man spricht hier von einer Customer Journey sichtbar waren. Zudem muss man leider auch bedenken, das passgenaue Keywords in der Regel auch schnell teurer sind als als allgemeinere.

Aber das muss im Detail geprüft werden. Wichtig ist das du dir Gedanken machen solltest und die Keyword Sets (Zusammenstellungen) auch in unterschiedliche Anzeigengruppen legen. Passgenaue Keywords gehören getrennt von den Keywords die allgemeiner sind. Du willst das separat später bewerten und optimieren können. Trotzdem ist es wichtig die Zusammenhänge zu verstehen. Das eine gehört zum anderen dazu. Im Suchprozess solltest du überall sichtbar sein, aber so das du die volle Kontrolle darüber hast. Werte hierzu unbedingt sehr genau regelmäßig deinen Suchanfragebericht aus. Hier siehst du genau welche Keywords die Anzeigenschaltung bei dir ausgelöst haben. Zudem ist natürlich eine gut eingerichtetes Tracking unabdingbar. Hierüber siehst du genau welches Keywords erfolgreich ist und welches nicht.

ausschließende Keywords

Wer sich mit den Keywords beschäftigt, der muss auch unbedingt mit ausschließenden Keywords arbeiten.

Negative Keywords / ausschließende Keywords: Wenn du verhindern möchtest, dass deine Anzeige durch ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Phrase ausgelöst wird, kannst du diese zu Ihrer Liste negativer Keywords hinzufügen. Dies hilft dir, möglicherweise naheliegende, aber für dich irrelevante Keywords auszuschließen. Nehmen wir das Beispiel „gratis“. Wenn du Hörbücher verkaufen möchtest, würdest du „gratis“ ausschließen, damit von dir keine Anzeigen erscheinen, wenn jemand nach „Hörbücher gratis“ sucht.

Keyword Optionen

Google Ads Keyword Optionen sind bei dem Thema Keywords im Hinblick auf die Google Ads Kampagnen Optimierung einfach nicht wegzudenken. Auch hierzu gibt es ein Video. Eine große Fehlerquelle sind die Keyword-Optionen. Hiermit kann man Google vorgeben, bei welchen Suchanfragen Anzeigen ausgeliefert werden sollen. Wenn man das nicht macht, generiert man wertlosen Traffic also Besucher. Das kann teuer werden. Entsprechend wichtig sind die Keyword-Optionen und vor allem das man diese versteht. Mit Keyword-Optionen steuert man, welche Suchanfragen bei Google die Anzeigenauslieferung auslösen. Wenn Suchanfragen eine Anzeigenschaltung auslösen, die nicht zu dem eigenen Angebot passen und diese geklickt werden kostet das viel Geld. Die Wahl der richtigen Keyword-Option ist ein wichtiger Aspekt jeder Kampagne. Ansonsten generiert man Traffic, Besucher die nicht zu der Zielgruppe gehören. Mit der Wahl der Keyword- Option kann man Google vorgeben, wie relevant ein Suchbegriff sein muss, damit er eine Anzeigenschaltung auslöst. Learning: Die Wahl der richtigen Keyword-Option ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Kampagne. Welche Keyword-Optionen gibt es? Dazu gibt es hier ein Video:

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CPC´s nicht zu günstig

Setzte die Klickpreise nicht zu günstig wenn du diese einbuchst. Das hat verschiedene Gründe. Wenn du einen zu geringen CPC also Klickpreis angeben, dann kann es sein, dass Google deine Keywords gar nicht mit in die Anzeigenauktion mit aufnimmt. Das wäre das worst case Szenario. Genauso ungünstig ist es auf einen sehr niedrigen Anzeigenrang ausgespielt zu werden. Hier kommen touchieren wir wieder die Problematik des Qualitätsfaktors. Eine gute CTR ist wichtig.

CTR (Click Through Rate, Klickrate): Die Anzahl der Benutzer, die auf Ihre Anzeige geklickt haben, im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Einblendungen der Anzeige (Impressions). Ihre Click Through Rate ist wichtig für den Qualitätsfaktor.

Ein zu günstiger CPC bedeutete eine schlechte Anzeigenposition, Ihre Anzeige wird dann auch in der Regel weniger geklickt und damit wird auch die CTR schlechter. Was dann den Qualitätsfaktor wiederum verschlechtert.

Nutze Anzeigenerweiterungen

Bei dem Thema Anzeigen ist es wichtig zu verstehen, das Google es einfach liebt, wenn man alle Neuerungen mitmacht. Es werden ziemlich oft neue Anzeigenerweiterungen in System eingespielt, die Google seinen Werbetreibenden anbietet. Manche sind gut, manche weniger. Manche sind so schlecht, das Google diese selbst wieder vom Markt nimmt. Trotzdem mag Google wenn man sein System mit Daten anreichert und das mit testet, damit Google gut bewerten kann ob das von Erfolg gekrönt ist.

Die einfache Betrachtungsweise ist, das Google sagt, man könne dadurch dem Suchenden sehr viele nützliche Zusatzinformationen mit an die Hand geben, sprich einblenden. Ja das stimmt. Die Anzeige wird breitet, sichtbarer und häufiger geklickt.

In dem folgenden Beispiel siehst du Sitelinks, die zu der Anzeige gehören.

google-ads-sitelinks-beispiel

Sinnvolle Inhalte sind an dieser Stelle einfach enorm wichtig. Es ist wichtig seinen USP, sein Alleinstellungsmerkmal und Kundennutzen sehr gut zu kennen und diese Informationen eigenen sich in der Regel sehr gut um damit all die vielen Erweiterungsmöglichkeiten auch auszufüllen. Diese sind:

  • Standorterweiterungen
  • Sitelinks
  • Zusatzinformationen
  • Anruferweiterungen
  • Preiserweiterungen
  • Snippet Erweiterungen
  • App Erweiterungen
  • usw.

Falls du dich bei dem Thema Google Ads Anzeigenerweiterungen mehr auf die Malediven träumen möchten – kein Problem. Die gedankliche Reise gehe ich gerne mit dir gemeinsam.

Auch hier findet man Anzeigenerweiterungen. Im Beispiel rot markiert.

Google-Ads-Anzeigenerweiterungen

Mache das Google Spiel mit, soweit es für dich sinnvoll ist. Wenn man keine guten und relevanten Informationen hat, dann macht es natürlich keinen Sinn, all die vielen Erweiterungen zu füllen mit sinnlosen Informationen. Aber in der Regel hat man eher zu viel als zu wenig. Wichtig ist die Betrachtungsweise aus Kundensicht. Welche Informationen sind nützlich für deine Kunden.

Google lässt sich hier natürlich leider wie bei manch anderen Dingen nicht ganz transparent in die Karten blicken. Man kann das Google Ads System mit vielen Erweiterungen anreichern, aber Google lässt sich nicht zwingen, diese dann auch auszuspielen. Nicht immer sind diese also dann auch sichtbar.

Falls du jetzt den ganzen langen Text geschafft hast und vielleicht sogar beide Videos gesehen hast dann ist das wunderbar. Falls noch Fragen sind, kannst du dich gerne bei mir melden.

alexandra-sackmann

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